Weitere Informationen zum Zivilverfahren im Verkehrsrecht:

Überwiegend bearbeite ich in diesem Teilbereich des Verkehrsrechts die Regulierung von Verkehrsunfällen.

In einem ersten Gespräch werde ich Sie ausführlich über die Erfolgsaussichten, soweit es möglich ist, beraten.
Insbesondere werde ich versuchen Ihnen zu erklären, welche Schäden die Gegenseite (nämlich der Fahrer, der Halter des Kfz sowie die Haftpflichtversicherung des gegnerischen Kfz) zu ersetzen hat.
Häufig wird dies jedoch beim ersten Gespräch leider nicht möglich sein, da Verkehrsunfälle häufig sehr komplex sind und somit ich zunächst Akteneinsicht nehmen muss.

Nach der Akteneinsicht kann ich hinsichtlich der Erfolgsaussicht regelmäßig schon konkretere Aussagen tätigen, jedoch auch hier stellt sich oft das Problem, dass Sie als Anspruchssteller beweispflichtig für den gesamten Tatsachenvortrag sind.
Aber gerade die Beweisproblematik und die damit verbundenen Risiken werde ich mit Ihnen besprechen.
Im Ergebnis kann es aber leider auch vorkommen, dass der umgangssprachlich so bekannte Satz zum Tragen kommt: Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei Dinge.

Soweit Erfolgsaussichten bestehen, werde ich mit Ihnen gemeinsam Ihre berechtigten Ansprüche durchsetzen, wobei sich diverse Fragen stellen, nämlich ob auf Grundlage eines Sachverständigengutachtens abgerechnet werden soll oder eine konkrete Schadensabrechnung erfolgen soll.
Soweit fiktiv, d.h. auf Grundlage eines Sachverständigengutachtens abgerechnet werden soll, sind dann viele Fragen zu klären, nämlich zunächst ob ein Totalschaden, und wenn ja was für einer (wirtschaftlicher oder totaler) vorliegt, ob der Wiederbeschaffungswert oder der Wiederbeschaffungsaufwand geltend gemacht werden kann, welche weiteren Schäden (An- und Abmeldekosten, Nutzungsausfallentschädigung) zu ersetzen sind u.v.m.

Bei Verkehrsunfällen mit einer Quote ist daneben noch die Regulierung mit der eigenen Kasko-Versicherung zu betreiben.
Hier ist insbesondere das Quotenvorrecht zugunsten des Versicherungsnehmers zu berücksichtigen.

Und - last but not least - ist zu prüfen, ob Sie aufgrund von gesundheitlichen Schäden Anspruch auf ein Schmerzensgeld haben und, was häufig vergessen wird, ob ein Anspruch auf Erstattung des Haushaltsführungsschadens besteht.
Bei schweren Verletzungen kann ist auch zu prüfen, ob eine Rentenzahlung begehrt werden kann.

Ich möchte Sie keineswegs verschrecken.
Die Informationen sollen nur darstellen, dass die Regulierung eines „einfachen“ Unfalls auch eine Menge Probleme in sich bürgen können und hierbei biete ich Ihnen meine Hilfe an.
Letztlich ist es Ihr gutes Recht, sich bei der Schadensregulierung anwaltlich vertreten zu lassen.
Meine Kosten muss daher auch die Gegenseite tragen, soweit die Ihrerseits geltend gemachten Ansprüche berechtigt waren.


Daneben habe ich in meiner Praxis auch regelmäßig mit der Durchsetzung von Ansprüchen aufgrund eines Kaufvertrages über einen Neu- bzw. Gebrauchtwagen zu tun.
Inwiefern Erfolgsaussichten bei der Durchsetzung von Ansprüchen aufgrund von Mängeln beim Kauf eines Gebrauchtwagens bestehen, ist zunächst maßgeblich von der Frage abhängig, ob Ihnen das Kfz ein privater oder ein geschäftlicher Verkäufer verkauft hat.
Im Gegensatz zu einem gewerblichen Verkäufer hat der Privatverkäufer sehr wohl die Möglichkeit seine Haftung zu begrenzen.
Aber auch dann wenn entsprechende Ausschlüsse fixiert worden sind, kann u.U. eine Haftung greifen.

Selbstverständlich vertrete ich auch Verkäufer, die sich wohl unberechtigten Ansprüchen von Käufern ausgesetzt sehen.

Beim Neuwagenkauf treten häufig analog gelagerte Fälle auf, nämlich inwiefern die Händlergarantie greift und unter welchen Voraussetzungen vom Autohaus Schadensersatz, Minderung bzw. Rücktritt vom Vertrag gefordert werden kann.